Amla Öl – Indisches Haaröl gegen graue Haare & Haarausfall

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Amla Öl – Indisches Haaröl gegen graue Haare & Haarausfall

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Amla Öl wird in der Ayurvedischen Medizin seit Jahrtausenden für die Haarpflege, gegen Haarausfall und gegen frühzeitiges Ergrauen der Haare verwendet. Zusätzlich stimuliert es das Haarwachstum und hat außerdem viele weitere pflegende Eigenschaften. Hier gibt es alle Informationen, wieso Amla Öl gegen Haarausfall wirkt, wie es das Ergrauen der Haare verlangsamen und unter Umständen auch umkehren kann. Außerdem werden Fragen zur Anwendung weitere häufig gestellte Fragen beantwortet.

Was ist Amla?

Amla ist eine Frucht, die natürlich in Indien, Süd Asien und einigen Teilen Ostafrikas vorkommt. Sie ist auch bekannt unter den Namen Phyllanthus emblica, Emblica officinalis, Amalaki, Neli und indische Stachelbeere. Der Amlabaum erreicht eine Höhe von maximal 18m und produziert im Schnitt knapp 150kg/Jahr an Amla Früchten. Die Amla Frucht ist aufgrund ihrer vielfältigen und weitreichenden gesundheitlichen Wirkung, eine der meist genutzten und wichtigsten Heilpflanzen der Ayurvedischen Medizin.

Inhaltsstoffe von Amla

Ein Grund, weshalb Amla so besonders ist, ist die hohe antioxidative Wirkung. Amla besitzt von allen bekannten Lebensmitteln, die höchste Antioxidative Wirkung. Beeren gehören zu den Antioxidantien reichsten Lebensmitteln. Dennoch überragt Amla andere Beeren um ein vielfaches.

Zum Vergleich – Die indische Stachelbeere enthält:

  • 2 ½ mal so viel Antioxidative Kraft wie Acai
  • 13 mal so viel Antioxidative Kraft wie Brombeeren
  • 50 mal so viel Antioxidative kraft wie Blaubeeren
  • 75 mal so viel Antioxidative Kraft wie Gojibeeren

Amla Öl

Amla wird in der Ayurvedischen Medizin nicht nur innerlich für viele Krankheiten genutzt, sondern auch äußerlich. In der Ayurvedischen Medizin wird Amla seit Jahrtausenden für Haut, Haare Hautkrankheiten und gegen Hautalterung verwendet. Außerhalb der Ayurvedischen Medizin wird Amla Öl* für 2 Eigenschaften geschätzt:

1. Amla Öl bei Haarausfall

Haarausfall betrifft in der Regel hauptsächlich Männer, aber auch verhältnismäßig viele Frauen können betroffen sein. Bei Männern ist hauptsächlich das Testosteron für dünner werdendes Haar und einen rückläufigen Haaransatz verantwortlich. Bei Frauen sind häufig hormonelle Störungen Ursachen für immer dünner und lichter werdendes Haar. Für Männer und Frauen können aber auch:

  • Stress
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • ungesunde Ernährung
  • Schlafmangel
  • natürliches Älter werden
  • und die Genetik

Faktoren für Haarausfall sein.

Was verursacht Haarausfall?

Der Körper bildet sowohl bei Männern als auch Frauen Testosteron. Bei Männern wird natürlicher Weise mehr Testosteron gebildet. Das Testosteron wird in sogenanntes Dihydrotestosteron  (kurz DHT) umgewandelt und spielt bei Männern eine wichtige Rolle in der Pubertät und ist beispielsweise für den Bartwuchs verantwortlich.

Wird nun aufgrund der oben genannten Faktoren zu viel Testosteron gebildet oder übermäßig viel Testosteron in DHT umgewandelt, entsteht ein Ungleichgewicht. Wenn sich das DHT an die Haarfolikel andockt, sorgt es dafür, dass der natürliche Haarzyklus aus dem Gleichgewicht gerät. Die Phase in der das Haar wächst, wird verkürzt und die Phase in der das Haar ruht wird verlängert.

Je nach Genetik, reagieren die Haarwurzeln bei einigen Menschen besonders empfindlich auf DHT. Bei diesen Menschen wird das Haar sehr früh immer dünner, bis die Haarwurzel verkümmert und schließlich abstirbt.

Amla Haaröl gegen Haarausfall

Eine Eigenschaft von Amla ist die Blockierung des Enzyms 5-Alpha-Reduktase. [1] Das Enzym wird benötigt um Testosteron in DHT umzuwandeln. Je mehr DHT an die Haarwurzeln andockt, desto dünner wird das Haar. Das Amla Öl blockiert die Produktion des Enzyms 5-Alpha-Reduktase auf natürliche Weise und sorgt somit, dass weniger DHT gebildet wird. Dadurch verlängert sich wieder der Wachstumszyklus des Haares und die Haare werden wieder dicker und voller.

Einige Medikamente wie Finasterid, Alfatradiol hemmen auch die Bildung des Enzyms 5-Alpha-Reduktase, weisen aber auch unerwünschte Nebenwirkungen auf, wie beispielsweise Erektionsprobleme.

Amla ist hingegen ein natürlicher 5-Alpha-Reduktase-Hemmer ohne nennenswerte Nebenwirkungen, mit einer Vielzahl an gesundheitsförderlichen Eigenschaften.

Dickere Haare durch Amla Öl

Durch das Blockieren des 5-Alpha-Reduktase Enzyms, wird DHT bedingter Haarausfall nicht nur verlangsamt oder gestoppt. Der Wachstumszyklus der Haare wird verlängert, was zur Folge hat, dass die Haare dadurch dicker bzw. dichter werden. Durch weitere Nährstoffe, die im Haaröl enthalten sind, wird das Haar insgesamt gesünder.

2. Amla Haaröl gegen graue Haare

Haare bestehen aus Keratinozyten und sind von sich aus farblos bzw. grau. Melanin ist der Farbstoff, der unter anderem unseren Haaren Farbe verleiht. Weshalb Haare grau werden ist noch nicht genau geklärt.

Eine Theorie vermutet, dass die Haarwurzel natürlicherweise Wasserstoffperoxid (H2O2) produziert, der selbe Stoff um Haare aufzuhellen oder zu bleichen. [2] In der Jugend wird das Wasserstoffperoxid durch ein Enzym mit dem Namen Katalase neutralisiert. Im Alter nimmt die Produktion des Katalase Enzyms ab, sodass die Haare nach und nach grau gefärbt werden. Die Wirkstoffe im Amla Öl sollen die Katalase Produktion wieder anregen und somit die Ergrauung verlangsamen, stoppen oder in einigen Fällen sogar umkehren.

Amla Öl wirkt auf natürliche Weise gegen graue Haare und kann das Ergrauen verlangsamen und die Verwendung teilweise gesundheitsschädlicher Haarfärbemittel ersetzen oder reduzieren.

Weitere Anwendungsgebiete von Amla Öl

Amla Öl gegen Schuppen und trockene Kopfhaut

Amla als Haaröl verwendet, kann bei trockener Kopfhaut und Schuppen verwendet werden. Die pflegenden Substanzen aus den Ölen in Verbindung mit den Wirkstoffen aus Amla, kann das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder herstellen und somit Schuppen vorbeugen oder behandeln.

Amla Haaröl für schnelleres Haarwachstum

Wie oben beschrieben wird das 5-Alpha-Reduktase Enzym natürlich gehemmt und somit der Haarzyklus geändert. Die Phase in der das Haar wächst hält länger an. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass das Haarwachstum insgesamt stimuliert wird und die Haare nicht nur dicker bzw. dichter wachsen, sondern auch schneller.

Amla Öl für besseren Bartwuchs

Das Amla Öl soll nicht nur für Kopfhaare helfen, sondern auch bei Männern den Bartwuchs verbessern und die Barthaare dichter wachsen lassen. Aber ob es bei Männern mit sehr geringem Bartwuchs hilft ist fraglich und muss individuell ausprobiert werden.

Augenbrauen & Wimpern

Bei Augenbrauen und Wimpern kann Amla Öl auch angewendet werden. Vermutlich reagieren einige Menschen besser auf das Amla Öl als andere. Da jeder Mensch verschieden ist, muss hier auch einfach individuell getestet werden, ob Amla Öl das Haarwachstum für Augenbrauen und Wimpern ausreichend stimuliert. Bei Wimpern sollte logischerweise darauf geachtet werden, dass kein Öl ins Auge gelangt. Das Auge sollte auch nicht durch den Geruch des Amla Öls gereizt werden. Alternativ eignet sich Rizinusöl*, um das Haarwachstum von Wimpern und Augenbrauen zu stimulieren.

Antiparasitäre, Antibakterielle, Antivirale, Antimykotische Wirkung von Amla Öl

Die Amla Frucht besitzt ausgeprägte Eigenschaften, die gegen Parasiten, Bakterien, Viren und Pilzinfektionen wirken kann. So können z.B. Kopfläuse mit Amla Öl natürlich behandelt werden. Zudem stärkt Amla das körpereigene Immunsystem, sodass der Körper besser mit krankmachenden Erregern zurecht kommt.

Anwendung – Wann & Wie oft sollte Amla Öl verwendet werden?

Am besten sollte Amla Öl 2-3 mal pro Woche angewandt werden. Am besten aufs angefeuchtete Haar auftragen. Man kann es aber auch ins trockene Haar einmassieren. Nachdem das Haaröl sorgfältig ins Haar und die Kopfhaut einmassiert wurde, sollte es für mindestens 1 Stunde einwirken. Wen es nicht stört, kann das Haaröl auch über Nacht einziehen lassen. Nach der gewünschten Einwirkzeit einfach mit warmem Wasser und einem Shampoo herauswaschen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hat Amla Öl irgendwelche Nebenwirkungen?

Amla ist eine ausgesprochen potente Frucht mit vielen Vorteilen. Nebenwirkungen die schädlich sind, hat Amla nicht. Eine „Nebenwirkung“ ist der gewöhnungsbedürftige Geruch, besonders von selbst hergestelltem Amla Öl. Eine weitere mögliche Nebenwirkung kann durch eine zu häufige Anwendung verursacht werden. Durch den hohen Vitamin C Gehalt der Amla Frucht, kann eine zu häufige Anwendung Juckreiz, Rötung und Austrocknung der Kopfhaut verursachen.

Kann Amla Öl auch als Gesichtspflege angewendet werden?

Auf jeden Fall. Amla Öl hat viele hautförderliche Eigenschaften und der hohe Gehalt an Antioxidantien hilft gegen Hautalterung, regeneriert die Haut und schützt teilweise vor UV Strahlen. Zusätzlich regt Amla die Kollagen Produktion. [3] Hierbei sollte allerdings auf ein hochwertiges Produkt ohne Mineralöl zurückgegriffen werden, da sonst Hautprobleme wie Pickel entstehen können.

Eine Gesichtsmaske aus Amla Pulver* eignet sich besonders gut für die Gesichtspflege. Im Pulver sind keine ungewollten Inhaltsstoffe enthalten und das Pulver besitzt die volle Antioxidative Kraft, um die pflegende Wirkung zu entfalten.

Welche Haaröl ist besser? Dabur oder Khadi?

Zwei bekannte indische Hersteller von Kosmetikprodukten sind Dabur* und Khadi*. Beide stellen Amla Haaröl her. Ohne das Dabur Haaröl zu kennen, würde ich allein nach den Inhaltsstoffen das Haaröl von der Firma Khadi kaufen. Khadi verwendet im Gegensatz zu Dabur kein Paraffin. Zudem ist bei Dabur Paraffin an erster Stelle gelistet und Amla auf Platz fünf der Zutatenliste. Deshalb immer auf die Inhaltsstoffe achten und die Produkte kaufen, die hochwertige Inhaltsstoffe verwenden. Am besten kann man die Zutaten kontrollieren, indem man Amla Öl selbst herstellt.

Macht Amla Öl Blonde Haare dunkler?

Eine weitere häufig gestellte Frage ist, ob Amla öl als Haaröl angewendet, blonde Haare dunkler macht. Amla Öl macht Haare nicht dunkler, sondern stellt eine gesunde Haarfarbe her und verleiht strapaziertem Haar wieder eine satte Farbe. Dies äußert sich bei braunem oder schwarzem Haar, indem es die Haare dunkler macht. Blonde Menschen müssen aber keine Angst haben dunkle Haare durch Amla zu bekommen.

Gibt es Studien über Amla Öl?

Es gibt viele Studien an Menschen, die den positiven Effekt auf den Körper und die Gesundheit belegen. Allerdings beschränken sich alle auf die innerliche Anwendung. Über äußerlich angewendetes Amla Öl, gibt es bisher leider keine aussagekräftigen Studien die an Menschen durchgeführt wurden. Diese beschränken sich derzeit noch auf Tiere. Es werden mit Sicherheit in Zukunft Studien an Menschen durchgeführt werden, die die positiven Effekte auf Haut & Haare eindeutig belegen. Bis dahin muss man sich auf Erfahrungsberichte anderer verlassen.

Wirkt Amla innerlich für Haut & Haare

Innerlich als Pulvereingenommen wirkt Amla genauso wie die äußerliche Anwendung von Amla Öl. Zwar dauert es länger, bis eine Wirkung zu sehen ist, aber dafür hat Amla viele weitere gesundheitliche Vorteile. Am besten ist es natürlich Amla Pulver einzunehmen und Amla Öl äußerlich als Haaröl anzuwenden.

Zusammenfassung:

Die Amla Frucht ist wohl eine der stärksten und effektivsten Heilpflanzen der Ayurvedischen Medizin. Die Wirkung auf die Gesundheit ist genauso beeindruckend, wie die Wirkung auf Haut & Haare. Äußerlich angewendet hilft Amla Öl Haarausfall vorzubeugen, zu verlangsamen oder anzuhalten. Das Haaröl hilft außerdem gegen graue Haare. Zudem kann das Haaröl gegen Schuppen und trockene Kopfhaut helfen und verbessert die Gesundheit der Haare, indem es die Haarwurzeln mit wertvollen Nährstoffen versorgt und das Wachstum anregt. Zusätzlich kann Amla Öl auch das Wachstum Wimpern, Augenbrauen und bei Männern auch das Bartwachstum anregen.

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Vitamin C Serum selber herstellen – Einfach, günstig, schnell

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Vitamin C Serum selbst herstellen - Einfach, günstig, schnell

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Vitamin C ist in der Kosmetikindustrie eines der am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe. Selbst hergestelltes Vitamin C Serum ist allerdings viel günstiger, effektiver und zudem einfach und innerhalb weniger Minuten herzustellen. Dieser Artikel erklärt, wie man Vitamin C Serum selbst herstellt, welche Wirkung Vitamin C auf die Haut hat, wieso es besser ist Vitamin C Serum selbst herzustellen, wie man die Wirkung vom Vitamin C Serum verstärkt und beantwortet weitere häufig gestellte Fragen.

Anleitung

Folgende Utensilien werden benötigt um Vitamin C Serum selber herzustellen: Optional:

Dosierung

Konzentration
Verhältnis C:W
25ml
50ml
100ml
5%
1:20
1,25g Vit C
2,5g Vit C
5g Vit C
10%
1:10
2,5g Vit C
5g Vit C
10g Vit C
15%
1:6,5
3,75g Vit C
7,5g Vit C
15g Vit C
20%
1:5
5g Vit C
10g Vit C
20g Vit C

Die Vitamin C Lösung muss 1-2 Minuten gut durchgeschüttelt werden, damit es sich im Wasser auflöst. Die Lösung sollte klar und durchsichtig sein. Je nach Empfindlichkeit der Haut muss die Lösung unter Umständen verdünnt werden. Ein leichtes Kribbeln, Piksen, Brennen oder eine leichte Rötung ist anfangs normal. Sobald sich die Haut zu stark rötet, zu sehr brennt oder zu sehr gereizt wird, sollte die Mischung verdünnt werden. Besonders Menschen mit trockener Haut und einer geschädigten Hautbarriere reagieren anfangs stärker und sollten mit einer 5-10%igen Lösung beginnen. Sobald sich die Haut angepasst hat und die Hautbarriere durch das Vitamin C gestärkt ist, kann die Lösung schrittweise um 5% erhöht werden.

Vitamin C + Zink + Tyrosin wirkt 20x stärker

Die Wirkung von Vitamin C wird verstärkt, indem man Zink und Tyrosin beimischt. Zink ist wie Vitamin C, an der Kollagenproduktion der Haut beteiligt. Vitamin C stimuliert die Kollagenproduktion und verbessert sie. Zink hingegen wird direkt für die Kollagenproduktion benötigt. Somit ergänzt und verstärkt Zink die Wirkung Vitamin C. Tyrosin hilft bei der Regeneration und Reparatur der Haut. Zusammen mit Vitamin C und Zink, verbessert Tyrosin die Kollagenproduktion der Haut zusätzlich.

  • Das Mischverhältnis für Zink beträgt 1%.
  • Das Mischverhältnis für Tyrosin beträgt 3%.
Konzentration
Verhältnis C:W
25ml
50ml
100ml
5%
1:20
1,25g Vit C
2,5g Vit C
5g Vit C
10%
1:10
2,5g Vit C
5g Vit C
10g Vit C
15%
1:6,5
3,75g Vit C
7,5g Vit C
15g Vit C
20%
1:5
5g Vit C
10g Vit C
20g Vit C
.
+0,25g Zink
+0,75g Tyrosin
+0,5g Zink
+1,5g Tyrosin
+3g Tyrosin
+1g Zink
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Häufig gestellte Fragen:

Hier werden alle Fragen zur Lagerung, Haltbarkeit, Anwendung und Wirkung beantwortet.

Was ist Vitamin C Serum?

Vitamin C Serum ist Vitamin C Pulver (Ascorbinsäure) gemischt mit einer Trägersubstanz. Diese Trägersubstanz kann Wasser, destilliertes Wasser oder auch Glycerin sein. Leitungswasser oder abgekochtes Wasser reicht in der Regel als Trägersubstanz aus.

Wie wirkt Vitamin C Serum?

Regelmäßig angewendet verlangsamt Vitamin C Serum die Hautalterung, indem es die Haut strafft und die Kollagen-Produktion anregt. Falten können dadurch verringert werden, man sieht jünger aus und altert langsamer.

Wirkung Vitamin C Serum:

    • es strafft die Haut
    • regt Kollagen-Produktion an
    • es stärkt die Hautbarriere
    • hilft bei trockener Haut
    • verlangsamt Faltenbildung
    • hilft beim Schutz vor UV-Strahlung
    • regt die Ceramid-Produktion an

Wie & wo wende ich Vitamin C Serum an?

Vitamin C Serum ist ein Kosmetikprodukt und ist ausschließlich für die äußere Anwendung gedacht.

Vitamin C Serum kann, außer an den Schleimhäuten äußerlich überall angewendet werden. Die Anwendungsgebiete sind hauptsächlich

  • Gesicht

  • Hals

  • Dekolleté

Vorsichtig sein bei:

  • Schleimhäuten

  • Lippen

  • unter den Augen

Dort ist die Haut besonders dünn und empfindlich. Dort kann das Serum die Haut unnötig reizen. Wer das Vitamin C Serum trotzdem an diesen Stellen verwenden möchte, sollte eine 5%ige Lösung verwenden.

Kann ich selbst hergestelltes Vitamin C Serum mit anderen Pflegeprodukten verwenden?

Ja, Vitamin C sollte aber immer als erstes auf die Haut aufgetragen werden, da es die Aufnahme weiterer Pflegeprodukte verbessert. Danach können die gewünschten Pflegeprodukte, Make-Up sowie Sonnenschutz aufgetragen werden.

Wie häufig verwende ich selbst gemachtes Vitamin C Serum?

Die Wirkdauer beträgt in etwa 8 Stunden. Vitamin C Serum kann 1-3 mal täglich anufgetragen werden.

Wann wende ich Vitamin C Serum an?

Morgens: Vitamin C Serum sollte morgens am besten nach dem Waschen des Gesichts und bei Frauen vor dem Auftragen des Make-Ups verwendet werden.

Abends: Abends sollte Vitamin C Serum nach dem Waschen des Gesichts und Entfernung des Make-Ups aufgetragen werden.

Tagsüber: Das Auftragen des Serums eignet sich besonders tagsüber nach dem Sonnenbaden, da der Vitamin C Gehalt der Haut nach dem Sonnenbaden stark sinkt. Das Vitamin C Serum versorgt die Haut nach dem Sonnenbaden mit Vitamin C und hilft, mögliche Schäden durch UV-Strahlen zu verhindern. Vor dem Sonnenbaden sollte das Serum nur mit einer Sonnencreme aufgetragen werden, da es die Haut unter Umständen empfindlicher gegen UV-Strahlen machen kann.  

Haltbarkeit von Vitamin C Serum

Vitamin C ist sehr instabil und oxidiert bei falscher Lagerung sehr schnell. Es regiert besonders empfindlich auf Licht, Sauerstoff und Hitze. Bei richtiger Lagerung kann es bis zu 3 Monate lang halten.

Wie lagere ich selbst gemachtes Vitamin C Serum richtig?

Selbst gemachtes Vitamin C Serum sollte ausschließlich in eine dunkelbraune, dunkelblaue oder violette Flaschen gefüllt werden. Diese schützen das empfindliche Vitamin C Serum vor vorzeitiger Oxidation. Zudem sollte es an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden. Optimal eignet sich dazu der Kühlschrank.

Wie häufig sollte ich Vitamin C Serum selber herstellen?

Selbst gemachtes Vitamin C Serum hält zwar bei richtiger Lagerung bis zu 3 Monate, ein Teil des Vitamin C Serums oxidiert in dieser Zeit trotzdem, sodass es ist nicht mehr so effektiv wie kürzlich hergestelltes Vitamin C Serum. Deshalb ist es besser die Zeitabstände so kurz wie möglich zu halten und Vitamin C Serum in etwa alle 1-2 Wochen neu herzustellen.

Wie erkenne ich ob das Vitamin C Serum oxidiert ist?

Frisch hergestelltes Vitamin C Serum ist klar und durchsichtig und farblos. Oxidiertes Vitamin C Serum verfärbt sich gelblich oder orange. Sobald es oxidiert ist, hat es keine Wirkung mehr und kann unter Umständen die Haut zusätzlich und unnötig reizen.

Warum sollte ich Vitamin C Serum selbst herstellen?

Selber herstellen ist günstiger

Selbst gemachtes Vitamin C Serum hat viele Vorteile gegenüber gekauftem Vitamin C Serum. Zum einen ist selbst gemachtes Vitamin C Serum günstiger. Für unter 5 Euro kommt man mit selbst gemachtem Vitamin C Serum über 1 Jahr aus. 1 Flasche gekauftes Vitamin C Serum die nur wenige Wochen hält, kostet ein vielfaches davon.

Selbst gemachtes Vitamin C Serum ist effektiver als gekauftes

Ein weiterer Vorteil von selbst gemachtem Vitamin C Serum ist die Effektivität. Gekauftes bzw. fertiges Vitamin C Serum liegt häufig mehrere Wochen bis Monate im Verkaufsregal. In dieser Zeit verliert das Vitamin C Serum einen Großteil bis hin zur vollständigen Wirkung.

Unerwünschte Inhaltsstoffe in gekauftem Vitamin C Serum

Ein weiterer Nachteil von gekauftem Vitamin C Serum sind unerwünschte Inhaltsstoffe. Dies können entweder Duftstoffe, Chemikalien oder Konservierungsstoffe sein. So können besonders bei empfindlichen Hauttypen Kontaktallergien, allergische Reaktionen, Rötungen oder Reizungen der Haut entstehen.

Welches Verhältnis von Wasser zu Vitamin C ist am besten?

Anfangs ist es besser niedrig anzufangen. 5-10%iges Vitamin C Serum reichen anfangs aus. Wenn sich die Haut an die Mischung gewöhnt hat, kann das neu hergestellte Vitamin C Serum 15-20% betragen.

Bringt eine höhere Dosierung als 20% mehr?

Nein, das Maximum der Wirkung liegt bei 20%igem Vitamin C Serum. Darüber hinaus wird die Haut nicht mehr zusätzlich stimuliert Kollagen zu bilden. Zudem wird die Haut durch die Säure unnötig gereizt, sodass es zu Rötungen und Reizungen der Haut kommen kann.

Welches Vitamin C Pulver eignet sich am besten?

Für die Herstellung des Serums eignet sich handelsübliches Vitamin C Pulver bzw. L-Ascorbinsäure am besten. D-Ascorbinsäure sollte hingegen nicht zur Herstellung verwendet werden.

Was ist L-Ascorbinsäure und worin besteht der Unterschied zu D-Ascorbinsäure?

L-Ascorbinsäure ist entweder natürliches oder synthetisch hergestelltes Vitamin C. Natürliche Ascorbinsäure ist identisch zu L-Ascorbinsäure und hat im Körper so wie auf der Haut den selben positiven Effekt. D-Ascorbinsäure hingegen kommt nicht in der Natur vor und kann vom Körper nicht synthetisiert/verarbeitet werden.

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen L-Ascorbinsäure und D-Ascorbinsäure

D-Ascorbinsäure wird in der Regel nicht im Handel verkauft. Außerdem wird nur L-Ascorbinsäure als Vitamin C Pulver verkauft. D.h. wenn Vitamin C Pulver auf der Verpackung steht, ist L-Ascorbinsäure drin.

Ist natürliche L-Ascorbinsäure besser als synthethische L-Ascorbinsäure?

Äußerlich angewendet gibt es keinen Unterschied in der Wirkung. Natürliche und synthetische L-Ascorbinsäure wirken gleichermaßen gut. Synthetische L-Ascorbinsäure wird auch ausschließlich von Kosmetik Herstellern verwendet.

Wieso reicht eine Vitamin C reiche Ernährung nicht aus?

Vitamin C ist wichtig für den Körper und das Immunsystem und sollte täglich in Form von Früchten und Gemüse gegessen werden. Trotzdem kommt nicht genug Vitamin C in den äußeren Hautschichten an um effektiv Falten zu bekämpfen. Äußerlich aufgetragenes Vitamin C wirkt direkt auf der Haut, wo es gebraucht wird und muss nicht erst den Körper passieren.

Vitamin C ist kein Wundermittel

Obwohl Vitamin C ein wirksames Anti-Aging Mittel ist, ist es kein Wundermittel. Um die maximale Wirkung von Vitamin C auf der Haut zu entfalten, sollte zudem ein gesunder Lebensstil geführt werden und weitere Faktoren berücksichtigt werden:

    • nicht Rauchen
    • Sonnenschutz verwenden
    • Stress reduzieren
    • gesunde Ernährung, reich an Antioxidantien und Nährstoffen
    • ausreichend Schlaf
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Spröde Lippen im Winter richtig pflegen

wie man trockene lippen richtig pflegt

Spröde Lippen im Winter richtig pflegen

wie man trockene lippen richtig pflegt
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Spröde, rissige, trockene und brennende Lippen sind für viele Menschen ein Problem. Vor allem im Winter neigen viele Menschen zu trockenen, spröden und rissigen Lippen, die sich unbehandelt sogar entzünden können. Hier erfahren sie, welche Hausmittel am besten gegen spröde Lippen helfen, wie spröde Lippen gar nicht erst entstehen, ob Lippenpflegestifte etwas bringen, welche davon gut sind, worauf Sie beim Kauf von Lippenpflegestiften achten sollten.

Ursachen – Wie entstehen trockene, spröde Lippen?

Unsere Haut wird besonders in der Winterkälte stark beansprucht. Durch trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen, werden Gesichtshaut und Lippen besonders stark beansprucht. Die Lippenhaut ist etwa zehnmal dünner als die normale Haut. Zudem besitzt sie keine eigenen Talgdrüsen die sie mit Hautfetten versorgen. Bei kühlen Temperaturen verfestigen sich die Hautfette und können nicht mehr so gut fließen um sich schützend über die Lippen legen. 

Brennen, Juckreiz & Rötung: Erste Symptome spröder Lippen

Die ersten Symptome trockener Lippen sind Juckreiz und Rötung. Zusätzliches Lecken der Lippen, verstärkt die Austrocknung obendrein, da der Speichel fettlöslich wirkt und die letzten verbleibenden Hautfette entfernt.

Frühzeitig mit der Pflege spröder Lippen anfangen

Damit sich der Zustand nicht noch verschlimmert, sollte frühzeitig mit der Pflege spröder Lippen begonnen werden. Ansonsten können Bakterien in die Risse eintreten, was häufig unschöne entzündete Stellen in den Mundwinkeln und auf der Lippenhaut zur Folge hat.

Was bringen Lippenpflegestifte bei trockenen & spröden Lippen?

Viele Menschen greifen zu Lippenpflegestiften in der Hoffnung den Lippen etwas gutes damit zu tun. Doch oftmals ist das Gegenteil der Fall. Viele Betroffene haben trotz Lippenpflegestiften ständig trockene Lippen.

Viele Lippenpflegestifte trocknen die Haut auf Dauer nur noch mehr aus

Der Grund: Einige Hersteller verwenden günstige künstliche Fette. Diese helfen nur kurzzeitig, lassen die Haut nicht atmen und entziehen den Lippen auf Dauer mehr Feuchtigkeit als sie zuführen. Zudem benutzen einige Hersteller Glycerin, welches aktiv Feuchtigkeit aus den Lippen zieht und die Austrocknung zusätzlich verstärkt. Weitere problematische Inhaltsstoffe sind Duftstoffe, Ätherische Öle und Konservierungsstoffe. Diese können die Lippen zusätzlich reizen, Rötungen und Juckreiz verursachen und Kontaktallergien auslösen.

Lippenpflegestifte im Verdacht Krebs zu erregen

Neben fehlender/mangelhafter Pflegewirkung und Allergieauslösenden Stoffen, können Lippenpflegestifte Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons (MOAH) und Mineral Oils Saturated Hydrocarbons (MOSH) enthalten. MOAH und MOSH sind Mineralöl Verbindungen die im Tierversuch krebserrengend waren. Lippenpflegestifte können bis zu 3000 mal der in Lebensmitteln erlaubten Menge an MOAH enthalten. Durch das  Ablecken der Lippen nimmt man deren Inhaltsstoffe zu sich. Das können bei regelmäßigem Gebrauch bis zu 4 Pflegestifte pro Jahr sein, die man zu sich nimmt. MOAH sind in Produkten enthalten, wenn Paraffin, Paraffinum, Mineral Oil und Ceresin, Cera Microcristallina, Ozokerite in den Inhaltsstoffen angegeben sind.

Machen Lippenpflegestifte süchtig?

Lippenpflegestifte machen zwar nicht direkt süchtig, aber aufgrund des kurzzeitigen Pflegeeffekts und der gleichzeitigen voranschreitenden Austrocknung, entsteht für den Benutzer ein Suchtempfinden, den Pflegestift immer öfter verwenden zu müssen.

Worauf sollten Sie bei Lippenpflegestiften achten?

In erster Linie sollten die Inhaltsstoffe überprüfen. Der Lippenpflegestift sollte:

  • natürliche körperähnliche Fette enthalten, die die Haut atmen lassen
  • wenig oder keine Duft- , Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten die die Haut zusätzlich reizen
  • kein Glycerin enthalten, was den Lippen zusätzlich Feuchtigkeit entzieht 
  • kein Mineral Oil, Paraffin oder Ceresin beinhalten

Diese beiden Lippenpflegestifte pflegen die spröde Lippen gut und erfüllen größtenteils die oben genannten Kriterien. Allerdings muss man bei fertigen Produkten fast immer unerwünschte Inhaltsstoffe in Kauf nehmen.

Gibt es Alternativen zu Lippenpflegestiften?

Ja, es gibt nicht nur Alternativen zu Lippenpflegestiften die besser wirken, sie sind zudem günstiger, helfen spröden Lippen sich schneller und besser zu regenerieren, haben keine Nebenwirkungen und wirken befeuchtend und pflegend.

Die besten Hausmittel gegen trockene Lippen

Die folgenden Hausmittel eigenen sich besonders gut für die Pflege und Regenerierung trockener Lippen.

Hausmittel #1: Sheabutter für spröde Lippen

Sheabutter ist ein aus Afrika stammendes Pflanzenfett, welches den menschlichen Hautfetten ähnelt. Es legt sich schützend über die Lippen, lässt aber gleichzeitig die Lippen/Haut atmen. Dessen reichhaltige und pflegenden Inhaltsstoffe helfen der Haut zusätzlich sich zu regenerieren. Vorzugsweise sollte man unraffinierte Sheabutter verwenden. Diese ist gelblich und hat einen leicht nussigen Geruch.

Kakaobutter gegen trockene Lippen

Kakaobutter hat ähnliche Eigenschaften wie Sheabutter. Es pflegt, befeuchtet und unterstützt die Regeneration der spröder Lippen. Die Kakaobutter mehrmals täglich nach Bedarf auf die Lippen auftragen, bis die Lippen wieder regeneriert sind und Feuchtigkeit gewonnen haben.

Honig hilft trockene & spröde Lippen zu befeuchten

Ein weiteres effektives Mittel gegen trocken Lippen und trockene Haut ist Honig. Honig wirkt  antibakteriell und zieht Wasser aus der Umgebung, ohne die Lippen auszutrocknen. Seine schützende Wirkung desinfiziert trocken und spröde Lippen, damit sie sich nicht entzünden, pflegt sie und lässt spröde Lippen schneller regenerieren.

Kokosfett versorgt spröde Lippen mit wichtigen Fetten

Kokosfett ist mittlerweile in vielen Haushalten zu finden. Sheabutter, Kakaobutter und Honig haben zwar bessere Hautpflegende Eigenschaften als Kokosfett, aber Kokosfett eignet sich vorbeugend bei den ersten Anzeichen trockener Lippen, wenn man gerade nichts anderes im Haus hat.

Alle genannten Alternativen sind essbar, haben keine gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen und sind kostengünstig in Drogerien, Apotheken oder Lebensmittelläden zu kaufen.

Zusammenfassung:  Die Hauptursachen für trockene und spröde Lippen sind kalte Wintertemperaturen und trockene Heizungsluft die besonders der dünnen Haut um die Lippen zusetzen. Es sollte frühzeitig bei den ersten Anzeichen trockener Lippen mit der Pflege anfangen werden, damit die trockenen Stellen nicht mit Bakterien infiziert werden und sich die offenen Stellen nicht entzünden. Die meisten Lippenpflegestifte bringen aufgrund falscher Inhaltsstoffe nur vorübergehende Linderung und verstärken das Problem langfristig, so dass ein Suchtempfinden entstehen kann. Neben den empfohlenen Lippenpflegestiften, sind die genannten Hausmittel weitaus besser zur Behandlung trockener Lippen geeignet. Sheabutter, Kakaobutter, Honig und Kokosfett pflegen, reparieren und befeuchten die Lippen, haben keine Nebenwirkungen, sind essbar, günstig und in fast jedem Haushalt zu finden.

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Grüner Tee – Wirkung auf die Haut

gruener tee haut

Grüner Tee - Wirkung auf die Haut

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Neben den weitreichenden gesundheitsfördernden Wirkungen des grünen Tees, besitzt grüner Tee mindestens genau so viele hautförderliche Eigenschaften. Asiaten war die Wirkung schon lange bekannt und die Wissenschaft belegt dies in immer mehr Studien. Man grünen Tee je nach Anwendungsgebiet entweder als Salbe, Grüntee Extrakt oder einen selbstgemachten stärkeren Aufguss verwenden.

Welche Wirkung hat grüner Tee auf die Haut?

Antibakterielle & Antivirale Wirkung von grünem Tee

 

Grüner Tee besitzt eine ausgeprägte Antibakterielle & Antivirale Wirkung. Diese macht sich nicht nur innerlich angewendet bemerkbar, sondern ist noch effektiver, wenn man ihn direkt auf die Haut aufträgt. Besonders effektiv kann grüner Tee gegen Feigwarzen helfen. [1]

Grüner Tee wirkt gegen Feigwarzen

Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen oder auch Genitalwarzen, sind im Genital- oder Analbereich vorkommende, durch Viren verursachte, Blumenkohl-artige Geschwüre. Sie werden durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht und gehören mit Chlamydien und Herpes genitalis zu den häufigsten und sich am schnellsten verbreitenden Geschlechtskrankheiten. Laut Schätzungen haben etwa 1-2% der sexuell aktiven Bevölkerung sichtbare Feigwarzen. Weitere 5-10% haben unsichtbare HPV assoziierte Läsionen und bei etwa 60% der Bevölkerung lassen sich Antikörper nachweisen, was auf eine frühere Infektion deutet.

Eine 10%ige Salbe mit Grüntee Extrakt konnte bei 52% der Probanden eine komplette Abheilung der Warzen erzielen. Salbe mit Grüntee Extrakt bietet eine kostengünstige, effektive und nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeit für Feigwarzen.

Grüner Tee wirkt bei Akne

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen und äußert sich durch verschiedene Symptome, wie beispielsweise nichtentzündliche Komedonen (Mitesser) oder auch akute Entzündungen in Form von Pusteln auf der Haut. Vor allem pubertierende Jugendliche sind häufig betroffen, Akne kann aber durchaus auch darüber hinaus im Erwachsenenalter auftreten. Dabei spielen genetische, hormonelle und ernährungsbedingte Faktoren eine Rolle.

Eine 2009 durchgeführte Studie konnte bei 20 Probanden mit leichter und mittlerer Akne eine deutliche Verbesserung mit 2%iger Grüntee Lotion erzielen.[2] Es wurde sowohl eine Verbesserung der Anzahl der Läsionen, als auch des Ausmaßes erzielt. Weitere Studien konnten ähnlich positive Ergebnisse erzielen.[3] Dabei spielen antibakterielle, als auch antientzündliche und reparierende Eigenschaften des grünen Tees eine wichtige Rolle.

Grüner Tee wirkt bei entzündlichen Hautkrankheiten wie Psoriasis, Ekzeme, Rosazea

Die antientzündliche Wirkung des grünen Tees kommt besonders gut bei äußerlicher Anwendung zum Tragen. Es konnte eine positive Wirkung bei entzündlichen Hautkrankheiten wie Psoriasis (Schuppenflechte), Ekzeme und Rosazea gezeigt werden. [4] Die im grünen Tee enthaltenden Inhaltsstoffe können Entzündungen verbessern, Irritationen & Rötungen mindern und der Haut helfen sich zu reparieren.

Grüner Tee hilft Hautkrebs vorzubeugen

Im ersten Teil wurde auf die krebsschützende und krebshemmende Wirkung des grünen Tees eingegangen, die auch bei Hautkrebs zum Tragen kommt. Besonders übermäßiges Sonnen lässt freie Radikale entstehen und schädigt die DNA, so dass Hautkrebs entstehen kann. Grüner Tee wirkt antioxidativ, d.h. er wirkt freien Radikalen entgegen, und schützt den Körper und DNA vor schäden. Regelmäßig getrunken oder äußerlich angewendet erhöht grüner Tee den antioxidantiengehalt der Haut und verbessert den Schutz der Haut vor UV Schäden. [7]

Anti-Aging Wirkung von grünem Tee 

Derselbe Effekt der vor Hautkrebs schützen kann, hilft auch gegen den Alterungsprozess. Antientzündliche, antioxidative und reparierende Eigenschaften schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und Faltenbildung. Dabei konnte vor allem ein präventiver, schützender Effekt und eine Glättung der Haut beobachtet werden. In vielen Fällen konnten bereits bestehende Falten gemindert werden. Das Hautbild wirkte durch die im grünen Tee enthaltenen Wirkstoffe insgesamt glatter, jünger und straffer. Eine verbesserte Hautfeuchtigkeit konnte auch beobachtet werden. [5] [6]

Grüner Tee, weißer Tee & Matcha Tee

Die Wirkung des grünen Tees kann sogar noch verstärkt, indem man weiße Teeblätter oder Matcha Pulver verwendet. Weißer Tee hat in vielen Fällen eine bessere Wirkung auf die Haut, weil er beispielsweise das in der Haut vorkommende Kollagen und Elastin besser schützt als grüner Tee. Matcha Tee besitzt mehr Nährstoffe & antioxidantien und wirkt aus diesem noch besser als grüner Tee.

Beim Matcha Tee sollte allerdings auf die Herkunft geachtet werden. Chinesischer Tee ist fast immer mit Blei belastet, selbst aus Bio Anbau. Japanischer Tee ist viel seltener mit Blei belastet.

Zusammenfassung: Grüner Tee kann sowohl innerlich, als auch äußerlich helfen Hautkrankheiten zu bessern oder zu behandeln. Besonders die antibakterielle, antivirale und antientzündliche Eigenschaften wirken sich auf viele Hautkrankheiten positiv aus. Der hohe Anteil an Antioxidantien und die schützende Wirkung auf die DNA ist für den Anti Aging Effekt verantwortlich. Grüner Tee kann eine kostengünstige, effektive und nebenwirkungsarme Alternative bei verschiedenen Hautprobleme darstellen. [8]

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Die richtige Hautpflege im Winter – Trockene Haut richtig pflegen

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Die richtige Hautpflege im Winter - Trockene Haut richtig pflegen

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Genauso wie wir unterschiedliche Kleidung zu unterschiedlichen Jahreszeiten brauchen, braucht unsere Haut je nach Temperatur und Klima unterschiedliche Pflege. Der folgende Artikel erklärt worauf Sie im Winter achten müssen, damit ihre Haut die kalte Jahreszeit gut übersteht.

So entsteht trockene Haut im Winter

Im Normalfall beträgt der Wassergehalt der obersten Hornschicht unserer Haut ca. 20%. Bei trockener Haut sinkt der Wassergehalt auf unter 10%. Im Winter machen der Haut vor allem kalte Außentemperaturen und die trockene, warme Heizungsluft zu schaffen. Dadurch kann die Haut keine Feuchtigkeit mehr binden. Das macht sich durch trockene, rissige, spannende, juckende oder gerötete Haut bemerkbar. Handelsübliche kosmetische Cremes helfen der Haut nur vorübergehend und können teilweise sogar Schaden. Wenn Sie Probleme mit trockener Winterhaut haben, sollten Sie folgende Ratschläge befolgen.

Trockene Haut vom Dermatologen untersuchen lassen

Dies gilt vor allem bei starken Hautproblemen, wenn die Haut besonders trocken oder entzündet ist. Der Dermatologe kann gegebenenfalls andere Ursachen ausschließen bzw. bestimmen. Ein guter Dermatologe wird in den meisten Fällen eine Salbe verordnen, die individuell auf Ihren Hauttyp und Ihre Probleme abgestimmt sind. Diese Salbe können Sie dann kostengünstig in der Apotheke Ihres Vertrauens anrühren lassen. Bei starken Hautprobleme die mit Juckreiz und Entzündungen einhergehen, ist in einigen Fällen eine kurzfristige Gabe einer Cortisonsalbe sinnvoll, bis sich die Haut wieder beruhigt hat. Äußerlich angewendet, hat eine vorübergehende Gabe einer Cortisonhaltigen Salbe nicht den selben Effekt wie eingenommenes Cortison. Deshalb sollte man keine Angst haben, kurzzeitig eine Cortisoncreme zu verwenden.

Apotheker hilft die richtige Creme zu finden

Bei nicht ganz so schlimmen Problemen, reicht oft auch ein Besuch beim Apotheker aus. Jeder erfahrene Apotheker weiß, wie man wirksame Cremes und Salben gegen trockene Haut anrührt. Dieser mischt dann nach einer kurzen Beratung eine individuelle Creme oder Salbe an, die auf die jeweilige Hautpartie abgestimmt ist. Harnstoff (5%) eignet sich beispielsweise gut gegen trockene Haut. Meistens haben Apotheker die Inhaltsstoffe vor Ort die dann innerhalb weniger Minuten zu einer Creme verrührt werden können. Auch bei individuell angemischten Cremes und Salben kann es vorkommen, dass die jeweilige Mischung nicht hilft, da jede Person und jede Haut anders reagieren kann. Deshalb sollten Sie am besten zunächst eine kleine Portion anrühren lassen und testen ob die Salbe/Creme hilft. Wenn sich der Zustand der Haut verbessert, können Sie zu einem späteren Zeitpunkt eine größere Menge bestellen.

Im Winter keine Feuchtigkeitscremes verwenden

Wenn man im Winter Feuchtigkeitscremes verwendet, riskiert man dass das Wasser in den Feuchtigkeitscremes auf der Haut friert. Auf lange Sicht kann dies die Haut schädigen. Bei kühlen Außentemperaturen unter 5° sollte man deshalb auf eine fetthaltige Creme oder Salbe mit einem geringen Wassergehalt zurückgreifen. Zudem schließt das Fett die Feuchtigkeit ein und schützt die Haut, sodass der Haut die Kälte keine Feuchtigkeit entzogen wird. Als pflegende Fette eignen sich Kokosfett oder Sheabutter. Man sollte flüssige Öle wie Olivenöl in reiner Form auf der Haut meiden. Diese verstärken die Austrocknung der Haut nur noch. Deshalb sollten flüssige (Pflege)Öle immer in eine Creme oder Salbe eingearbeitet werden.

Ausreichend trinken hilft gegen trocken Haut im Winter

Im Winter verliert die Haut durch die Kälte mehr Feuchtigkeit. Deshalb ist es vor allem in der kalten Jahreszeit wichtig, ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu sein. Besonders gut eignen sich Kräutertees, grüner Tee, frische Säfte oder Wasser.

Zuckerhaltige Getränke, Limonaden, Kaffee sind hingegen weniger gut um den Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Richtige Körperhygiene – Nicht zu häufig Duschen

Neben genetisch bedingter trockener Haut, verursachen vor allem Fehler in der täglichen Hautpflege eine zusätzliche und übermäßige Austrocknung der Haut. Folgende Ratschläge helfen Ihnen die Haut richtig zu Pflegen:

  • Zuviel Seife bzw. Waschsubstanzen lassen Ihre Haut schnell austrocknen. Die meisten Waschsubstanzen haben einen alkalischen PH Wert. Alkalische Seifen und Pflegemittel waschen den Säureschutzmantel der Haut weg. Der Säureschutzmantel ist jedoch essentiell, um die Haut vor Bakterien und schädlichen Keimen zu schützen. Sobald dieser nicht mehr intakt ist, wird die Haut anfälliger gegenüber äußeren Einflüssen. Ein weiterer Effekt von Seife ist das Herauswaschen der Hautfette. Diese dienen der Haut um sie geschmeidig zu halten und Feuchtigkeit zu speichern. Durch zu häufige Körperpflege und übermäßiges verwenden von Waschsubstanzen, werden die Hautfette heraus gewaschen was eine trockene, spröde, spannende und juckende Haut zur Folge hat.
  • Zu häufiges und heißes Baden oder Duschen entfernt die Hautfette genauso wie zu häufiges verwenden von Seife. Meistens begeht man beide Fehler gleichzeitig indem man täglich heiß duscht und bei jedem Duschen alkalische Waschsubstanzen verwendet.

Um die Haut zu schonen, sollte man so wenig Waschsubstanzen wie möglich verwenden. Idealerweise sollten Pflegeprodukte einen sauren PH Wert von 5,5, nicht duften oder schäumen, sowie parfüm- und farbstofffrei sein. PH Saure Seifen gibt es in Apotheken und Drogerien oder bei Amazon. Vor allem Allergiker und empfindliche Hauttypen sollten pH Saure Seifen ohne Duft- und Farbstoffe nutzen. Grundsätzlich sollten Pflegeprodukte sparsam verwendet werden. Es reicht vollkommen aus, wenn man 1-2 mal pro Woche duscht und täglich die geruchsintensiven Zonen wie Achseln, Intimzonen und Füße mit der pH Sauren Seife reinigt. Nach dem Waschen sollte man die Feuchtigkeit in der Haut einschließen, indem man sie direkt nach dem Waschen oder Baden eincremt.

Sauna und Ölbäder helfen trockene Haut zu bessern

Der regelmäßige Gang in die Sauna hilft nachweislich, die Haut zu durchfeuchten. Regelmäßige Saunagänge haben nicht nur positive Auswirkungen auf die Haut, sondern auf das gesamte Immunsystem. Wer keine Möglichkeit hat in die Sauna zu gehen, für den können Ölbäder eine Alternative sein. Bäder mit rückfettenden Substanzen wie Ölen, verhindern eine Austrocknung der Haut. Auch hier sollte drauf geachtet werden, unnötige Duft- und Farbstoffe zu vermeiden.

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7 Sachen die die Haut vorzeitig Altern lassen

7 Sachen die die Haut vorzeitig Altern lassen

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Hautalterung hat nicht nur mit der Genetik zutun. Unser Lebensstil und unsere Lebensgewohnheiten bestimmen wie schnell und wie stark unsere Haut altert. Der folgende Artikel erläutert, welche äußeren Faktoren die Hautalterung maßgeblich beeinflussen:

Sonne

Den grössten und schädlichsten Einfluss auf die Haut, hat die Sonne. Sie ist zwar unvermeidbar, aber eine übermäßige Sonnenbestrahlung lässt die Haut vorzeitig und stark altern. Die Haut ist vor allem nach dem Winter oder wenn man in ein sonniges Land fliegt, besonders anfällig für einen Sonnenbrand, da sich die Haut noch nicht an die verstärkte Sonnenbestrahlung anpassen konnte. Ein Sonnenbrand kann die Haut oftmals langfristig schädigen und die DNA in der Haut beschädigen. Dadurch kann im späteren Leben Hautkrebs entstehen oder begünstigt werden. Deshalb ist es besonders wichtig sich vor dem Sonnen mit Sonnencreme zu schützen, sich nicht direkt in die pralle Sonne zu setzen oder zu legen und am besten einen Hut/Mütze und eine Sonnenbrille zu tragen. Da die Haut um die Augen herum besonders dünn ist, entstehen hier besonders schnell Fältchen. Durch eine Sonnenbrille wird die Partie um die Augen herum zumindest teilweise geschützt.

Was ist mit der Wintersonne?

Die UV Strahlung der Wintersonne ist generell schwächer, wer aber im Winter in die Berge fährt, darf die UV Strahlen der Sonne nicht unterschätzen. Durch höhere Atmosphäre in den Bergen sind die UV Strahlen intensiver als in flachen Landschaften. Zusätzlich werden UV Strahlen vom Schnee reflektiert. Dadurch ist man der doppelten UV Strahlung ausgesetzt. Deshalb ist es besonders wichtig sich in den Bergen gut vor der Sonne zu Schützen indem man Sonnencreme im Gesicht aufträgt und eine Sonnenbrille trägt um die Augen vor UV Strahlen und möglichen späteren Augenerkrankungen zu schützen.

Anmerkung: Wenn man mineralische Sonnencremes aufgrund des weißen Films auf der Haut nicht mag, der kann auf einen Sonnencreme mit einem chemischen Lichtschutzfaktor zurückgreifen.

Zigaretten

Einen weiteren starken Einfluss auf die Hautalterung haben Zigaretten. Wer regelmäßig raucht, bekommt schneller Falten. Durch das inhalieren des Rauchs entstehen im Körper freie Radikale, die wiederum Körperzellen schädigen. Je öfter Zellen geschädigt werden, desto schneller altern sie und je älter die Zellen sind, desto langsamer können sie sich reparieren und desto anfälliger ist der Körper für Krankheiten. Studien an Zwillingen haben gezeigt, welchen Einfluss jahrelanges Rauchen auf den Körper bzw. auf die Haut hat. Der rauchende Zwilling sah im Vergleich zum nichtrauchenden Zwilling älter aus und hatte mehr Falten.

Alkohol

Alkohol ist ein Nervengift. Durch die gesellschaftliche Akzeptanz wird diese aber Droge oft verharmlost. Leider ist Alkohol von allen Drogen die weitverbreitetste und tödlichste Droge. Regelmäßiger Konsum von Alkohol verändert nicht nur das Gehirn, sondern lässt auch den Körper und auch die Haut vorzeitig Altern. Selbst einmaliger Alkoholkonsum vermindert die Anzahl der Antioxidantien in der Haut. Antioxidantien in der Haut sollen den Körper und die Haut vor freien Radikalen und Alterung schützen. Durch eine verringerte Anzahl an Antioxidantien ist die Haut vor Sonnenstrahlung und freien Radikalen schlechter geschützt und altert demnach schneller [1].

Zucker

Zucker ist bekanntlich nicht gesund und sollte in Maßen gegessen werden, aber wieso sollte ee das Altern beschleunigen? Zucker hat viele Nachteile die indirekt das Altern beschleunigen. Er verändert die Darmflora negativ, weil sich die schlechten Bakterien im Darm vom Zucker ernähren. Diese verdrängen die guten Darmbakterien, sodass ein Ungleichgewicht von guten zu schlechten Darmbakterien entsteht. Desweiteren fördert Zucker Entzündungen indem er beispielsweise die Entstehung freier Radikale fördert. Entzündungsvorgänge im Körper schädigen Zellen die durch die entstandene Schädigung schneller bzw. vorzeitig Altern. Der Hauptgrund, weswegen Forscher Zucker mit vorzeitiger Alterung in Verbindung bringen sind die sogenannten AGEs (Advanced Glycation End Products). AGEs entstehen nach dem Konsum von Zucker und machen die Haut sowie Arterien und Bindegewebe unelastisch. Das ist auch ein Grund, weswegen Zucker Herzkrankheiten begünstigt. Zusätzlich deaktivieren AGEs die natürlichen Antioxidativen Enzyme in der Haut, weswegen die Haut mehr Schaden durch Sonnenstrahlen nimmt und somit schneller altert.

Stress

Stress hat einen negativen Einfluss auf unseren ganzen Körper. Er lässt sich zwar nicht ganz vermeiden und ist eine natürlich Reaktion des Körpers auf Gefahr, aber die Art des Stresses hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Früher war kurzzeitiger Stress notwendig um beispielsweise vor einem Tier zu flüchten. Dieser kurzzeitige Stress versetzt das Immunsystem in höchste Alarmbereitschaft und unterdrückt alle für die Situation unwichtigen Prozesse. Sobald die Stresssituation vorbei ist, erholt sich das Immunsystem und arbeitet wieder normal. Heutigen Stress kann man als chronischen Stress bezeichnen. Dieser ist zwar nicht so intensiv, aber dadurch, dass er das Immunsystem über lange Zeit negativ beeinflusst, sind deren Auswirkungen für die Gesundheit umso schädlicher. Bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Vereinfacht gesagt unterdrückt Cortisol das Immunsystem, es entstehen durch Stress Entzündungen, durch Entzündungen entstehen vermehrt freie Radikale und man ist durch ein geschwächtes Immunsystem anfälliger für Krankheiten. 

Meditation, Yoga, Sport, ausreichender & gesunder Schlaf, Akupunktur und Massagen können helfen Stress abzubauen. Außerdem sollte man es vermeiden, sich über Dinge zu stressen, auf die man keinen direkten Einfluss hat.

Schlaf & Erholung

Ausreichender und erholsamer Schlaf sind wichtig um neue Energie zu bekommen und um den Körper zu regenerieren. Wenn der Körper über lange Zeit zu wenig Schlaf bekommt oder der Schlaf nicht erholsam ist, ist es für unseren Körper eine Stresssituation. Dieser Stress hat dieselben folgen wie im Alltag verursachter Stress und erzeugt einen Teufelskreis. Wenn man sich Nachts nicht richtig erholt oder ausgeschlafen ist, ist man anfälliger für Alltagsstress. Man sollte täglich mindestens 7-8 Stunden schlafen. Meditation, Yoga, Lesen eines Buches vor dem schlafen gehen können helfen besser zu schlafen. 

Anmerkung: Schlaftabletten erzeugen keinen erholsamen Schlaf und haben besonders auf Dauer viele Nachteile

Milchprodukte & Fleisch

Ein weiterer Faktor für vorzeitiges Altern sind Milchprodukte und Fleisch. Sie beeinflussen die IGF-1 (Insulin-Like Growth Factor-1) Konzentration im Körper. Eine hohe IGF-1 Konzentration im Blut lässt unsere Zellen schneller wachsen und teilen. Eine ausreichende IGF-1 Konzentration ist wichtig um in der Jugend gesund zu wachsen, aber die meisten Jugendlichen haben aber aufgrund der Ernährung eine zu hohe IGF-1 Konzentration im Blut. Die Folgen davon sind Wachstumsstörungen, verfrühte Pubertät oder Übergewicht. Bei Erwachsenen kann eine zu hohe IGF-1 Konzentration Übergewicht, vorzeitige Alterung oder Krebs fördern. IGF-1 gibt dem Körper das Signal Zellen wachsen zu lassen und sich zu teilen. Schnell wachsende und sich teilende Zellen haben eine kürzere Lebensdauer. Jedes mal wenn sich die Zelle teilt, verkürzt sich die Lebensdauer und die Zelle altert. Je älter die Zellen, desto anfälliger ist man für Krankheiten. Im schlimmsten Fall mutieren einige Zellen und verursachen Krebs. Ein niedriger IGF-1 Wert im Blut ist deshalb vorteilhaft um das Risiko zu senken an Krebs zu erkranken und um länger jung zu bleiben. Fleisch und Milchprodukte fördern außerdem Entzündungen. Sie enthalten unter anderem Arachidonsäure, Schadstoffe aus der Umwelt, aber auch Bakterien und Viren die eine sogenannte geringgradige Entzündung (Low Grade Inflammation) hervorrufen.

Natürlich lassen sich nicht alle obigen Faktoren ganz vermeiden, aber man sollte sich bewusst werden, welchen Effekt diese auf den Körper und den Alterungsprozess haben und sie so gut es geht meiden.

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