Über mich

Hi, ich heiße Dominic.

Ich erkrankte im Alter von 14 Jahren an juveniler rheumatoider Arthritis. Anfangs hatte ich immer mal wieder Schmerzen, die von Gelenk zu Gelenk wanderten. Nach ein paar Monaten ging alles sehr schnell und die Krankheit brach ’99 aus. Ich verlor ziemlich schnell an Gewicht, entwickelte eine ausgeprägte Anämie, meine Blutwerte gerieten aus dem Lot und ich hatte Schmerzen am ganzen Körper. An einen normalen Alltag war nicht mehr zu denken.

Nach mehreren Besuchen bei verschiedenen Ärzten bekam ich die Diagnose juvenile rheumatoide Arthritis. Als Jugendlicher ist man sich über solche Diagnosen nicht bewusst. Ich wusste zwar, dass es mir schlecht ging, aber ich hatte keine Ahnung was Rheuma/Arthritis genau ist. Ich schätze den meisten Menschen geht es bei solchen Krankheitsdiagnosen.

Die Ärzte gaben mir sofort Cortison, Schmerzmittel und ein Basismedikament mit dem Namen Methodrexat (MTX). Daraufhin ging es mir zwar besser, aber zu keiner Zeit fühlte ich mich wirklich gut. Die Medikamente haben lediglich die Symptome abgeschwächt, die Entzündung unterdrückt und die Krankheit anfangs etwas verlangsamt. Aber ich war immerhin wieder in der Lage einen normalen Alltag zu führen, bis die Abwärtsspirale anfing. 

Ich spürte nach kurzer Zeit die Nebenwirkungen der Medikamente. Das Cortison hat bei mir die sogenannte Steroid-Akne und MTX hat starke Übelkeit und Erbrechen verursacht. Zudem häuften sich meine Rheuma-Schübe wieder. Nicht in der Lage die Krankheit mit Medikamenten zu unterdrücken, bekam ich von den Ärzten eine höhere Dosis MTX, mehr Cortison und weitere Basismedikamente. Irgendwann waren die Nebenwirkungen so stark, dass ich die Basismedikamente absetzen musste. Leider wissen die meisten Ärzte nicht weiter, wenn die Standardtherapie nicht wirkt.

Der tiefste Punkt

Irgendwann wollten die Ärzte ein neueres Basismedikament ausprobieren, ein sogenanntes Biological mit dem Namen Enbrel/Etanercept. Biologicals werden von Rheumatologen als besonders effektiv angesehen und bei schweren Verläufen angewendet, wenn keine anderen Basismedikamente helfen. Unter Druck, die Krankheit endlich in den Griff zu bekommen entschied ich mich für die Therapie. Nach der zweiten Spritze bekam ich plötzlich Schmerzen im rechten Sprunggelenk die von Stunde zu Stunde schlimmer wurden. Nach 2-3 Stunden waren die Schmerzen so schlimm, dass ich in die Notaufnahme eingeliefert werden musste. 

Die Diagnose: Septische Arthritis im rechten Sprunggelenk: eine Nebenwirkung von Enbrel. Das bedeutet im Grunde, dass das Medikament mein Immunsystem so stark unterdrückt hat, dass sich Bakterien im Körper bzw. im Gelenk ausbreiten konnten. Da mein Immunsystem unterdrückt war und ich notoperiert werden musste, durfte ich kein Cortison nehmen. Wer Cortison einmal schlagartig bei einer hochaktiven entzündlichen Erkrankung absetzen musste, der weiß welche Schmerzen man ertragen muss. Ich bekam zwar die stärksten Schmerzmittel die es gibt, aber die halfen nicht. Zudem haben die Ärzte noch mehrere Tage mit der OP gewartet, vermutlich um abzuwarten bis die immunsuppressive Wirkung von Enbrel/Etanercept nachlässt. 

Nach der OP musste ich knapp ein Jahr mit Krücken laufen und konnte mehrere Jahre nicht ohne schmerzen im Sprunggelenk laufen. In dieser Zeit durfte ich keine Basismedikamente nehmen um eine weitere septische Arthritis zu vermeiden.

Alternativen

Ich wusste ziemlich früh dass Ernährung und naturheilkundliche Therapien wirken können und habe über die Jahre alle möglichen Therapien und Diäten/Ernährungsumstellungen ausprobiert. Von Vegetarisch, Vegan, Rohkost. Paleo/Low Carb, Homöopathie, entzündungshemmende pflanzliche Medikamente, alle möglichen Nahrungsergänzungsmittel uvm. Meine Ärzte waren der Meinung, Ernährung würde entweder gar nicht oder nur sehr wenig helfen. Heilpraktiker haben mir zwar alle möglichen Therapien und Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, davon hat aber nichts wirklich geholfen. Im Nachhinein betrachtet hatten die Heilpraktiker bei denen ich war, genau so wenig Ahnung von Ernährung wie die meisten Schulmediziner.

Mit der Zeit wurde das Internet immer größer und ich konnte immer besser nach Informationen suchen. Ich habe festgestellt, dass es nicht nur viele Studien gibt, die zeigen wie man Krankheiten und Autoimmunkrankheiten mit der richtigen Ernährung behandeln kann, ich fand außerdem immer mehr Menschen, die es schafften alle möglichen schweren Krankheiten ohne Medikamente zu bessern, anzuhalten und ein symptomfreies Leben führen.

Wie ernähre ich mich?

Ich persönlich ernähre mich vegan, aber man muss vor allem bei Autoimmunkrankheiten darauf achten, seine individuellen Food-Trigger zu meiden. Food-Trigger sind Lebensmittel, die die Krankheit aktivieren und Schübe verursachen. Die Haupt Food-Trigger für Autoimmunkrankheiten sind tierische Produkte, allen voran Milch und rotes Fleisch. Viele Rheumatiker müssen deshalb zumindest zeitweise tierische Produkte weglassen und eine individuell zugeschnittene Ernährung einhalten, um die Krankheit auf Dauer ohne Medikamente in den Griff zu bekommen.

Wie fühle ich mich nach der Ernährungsumstellung?

Ich habe durch meine Vorgeschichte immer noch vereinzelt Schmerzen, aber die sind minimal und beeinflussen mich nicht. Ich muss vor allem die Lebensmittel meiden, die Entzündungen und Schmerzen verursachen. So lange ich diese Lebensmittel meide, habe ich keine Morgensteifigkeit, habe eine normale Blutsenkung und keinen nachweisbaren Entzündungswert (CRP). Ich mit der Ernährungsumstellung geschafft die rheumatoide Arthritis anzuhalten und in den Griff zu bekommen.

Bin ich ein Einzelfall?

Ganz klar nein. Ich hatte eine sehr schwere und aggressive Form und habe geschafft, die Krankheit ohne Basismedikamente anzuhalten. Ich habe einige Menschen kennengelernt und von vielen gelesen, die dasselbe geschafft haben. Das Problem sind einerseits Ärzte die keine Ausbildung auf dem Gebiet haben und andererseits das Gesundheitssystem selber, welches keinen Fokus auf eine Behandlung durch Ernährung legt, da man mit diesen Sachen kein Geld verdienen kann.

Was möchte ich mit dieser Seite bewirken?

Ich möchte mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen in erster Linie anderen Menschen helfen, Autoimmunerkrankungen mit wenig oder im Idealfall gar keinen Medikamenten in den Griff zu bekommen. Ich werde verschiedene Artikel schreiben wie Autoimmunerkrankungen entstehen können, auf welche Lebensmittel man achten sollte und wie man herausfindet, welche Lebensmittel Entzündungen und Schübe verursachen. Ich werde darüber hinaus weitere Artikel über alle möglichen gesundheitsorientierten Themen schreiben und mich so gut es geht an wissenschaftliche Fakten und Studien halten.

Wieso Ernährung & Gesundheit, Kosmetik, Haut & Haare und Nachhaltigkeit & Umwelt als Themen?

In erster Linie machen mir die Themen Spaß und ich interessiere mich intensiv damit. Wenn man außerdem genauer hinschaut, sind alle Themen miteinander verwandt. Kosmetikprodukte, können genau wie die Ernährung, unsere Gesundheit negativ beeinflussen indem sie beispielsweise krebserregende oder allergieauslösende Stoffe beinhalten. Die Wahl der Lebensmittel und Kosmetika, hat außerdem einen maßgeblichen Einfluss auf die Umwelt. Eine Fleisch orientierte Ernährung verbraucht im Gegensatz zu einer pflanzenbasierten Ernährungsweise ein vielfaches an Ressourcen und verschiedene Kosmetikprodukte verschmutzen zusätzlich die Umwelt, indem sie Inhaltsstoffe wie Mikroplastik oder Aluminium enthalten.

 

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